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Matthias Berger aus Heringeb schrieb am 18.12.2008 - 13:01:10:

Abschaffung der Straßenbeitragssatzung in der Stadt Heringen (Werra) An sich klingt es ja recht nett, wenn man hört, dass ab sofort bei Straßensanierungen keine Beiträge mehr geleistet werden sollen. Doch woher kommt das Geld und warum fällt den Damen und Herren der CDU- sowie der SPD-Fraktion im Heringer Stadtparlament heute, nach gerade einmal gut drei Jahren ein, dass diese von Ihnen selbst beschlossene Satzung nun unsozial sein soll? Zurzeit werden in Heringen Straßen- und Kanalbaumaßnahmen nachgeholt, die schon vor langer Zeit hätten erledigt werden müssen. Die Verantwortlichen der Fraktionen SPD und CDU haben es versäumt in den vorangegangen Jahrzehnten sukzessive die Infrastruktur auf einem technisch guten Zustand zu erhalten bzw. auszubauen. Die Stadtverordneten sind natürlich auch alle Anlieger entsprechender Straßen und müssten nun Anliegerbeiträge entrichten. Schon in Artikel 14 des Grundgesetz steht geschrieben: “Eigentum verpflichtet.“ Was ist nun an einer Regelung unsozial, die je nach Grundstücksgröße und Nutzungsgrad einer Straße die Anliegerbeiträge errechnet. Gerade hierdurch wird doch dem Gedanken des Grundgesetzes entsprochen. Nun scheint es mir so, als ob sich hier jemand aus seiner Verantwortung stehlen und die durch ihn selbst verursachten Kosten nicht bezahlen will. In der Begründung der Abschaffung der Beitragssatzung wird darauf verwiesen, dass die Stadt hohe Gewerbesteuereinnahmen verbucht und damit die Grundstückseigentümer von den Beiträgen befreit werden müssten. Jeder kennt die Verläufe der wirtschaftlichen Entwicklung und damit das stetige Auf und Ab. Die regionale Wirtschaft kann sich der allgemeinen Entwicklung nicht entziehen, vor allem nicht der größte Gewerbesteuerzahler und Exporteur K+S. Die heutigen Gewerbesteuereinnahmen entstammen auch der stärksten Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts Deutschlands in den letzten 20 Jahren. Vielleicht ist es bei CDU und SPD in Heringen noch nicht angekommen, dass sich Deutschland und ebenso fast der gesamt Rest der Welt spätestens seit Sommer diesen Jahres in einer Rezession befindet. Die Gewerbesteuereinnahmen werden nicht auf diesem vorerst einmalig hohen Niveau bleiben. K+S musste bereits eine Drosselung der Produktion bekannt geben und wird das angestrebte Gewinnziel für 2008 schon nicht mehr erreichen. Die Stadt Heringen sitzt aktuell auf einem Schuldenberg i.H.v. ca. 35 Mio. Euro, ein Überfluss an Geld ist also nicht in Sicht. Das gebaute Luftschloss der Abgeordneten fällt somit in sich zu zusammen und der fade Beigeschmack bleibt, dass sich hier Einzelne vor Ihrer Verpflichtung drücken und den aus Ihrem Eigentum entstandenen Pflichten nicht nachkommen wollen. Viel einfacher ist es natürlich, die Schulden Ihrer Generation auf die Nächste abzuwälzen. Matthias Berger Schillerstraße 37 Heringen

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Berger aus Heringen schrieb am 15.03.2009 - 20:08:31 einen Kommentar zu obigem Eintrag:... nun ist es also raus, da ist wohl in den 70er-, 80er- und 90er-Jahren ganz ordentlich Schindluder mit dem Geld der Heringer Steuerzahler getrieben worden. Handelt es sich hier um die Bevorzugung einzelner Straßenzüge oder sogar um die Entlastung der dort wohnenden partei- oder vereinpolitischen Gesinnungsgenossen? Ich hoffe darauf, dass die vollständige Wahrheit noch ans Licht kommt. Den Zeitungsartikeln des Herrn Lenz möchte ich allerdings nicht mehr folgen, zu sehr erkennt man hier seine politisch fragwürdige Überzeugung. Anstatt die Hauptverantwortlichen der angesprochenen Jahre zu nennen, versucht er nichts anderes, als eine parlamentarische Anfrage der WGH ins Lächerliche zu ziehen. Wer weiterhin mehr verdecken will als aufzuklären, bitte weiter so! Mit freundlichen Grüßen Matthias Berger P.S.: Sehr geehrter Herr Fischer, auch wenn Sie Ihren vollständigen Namen wohl nicht preisgeben wollen und Ihre Anmerkungen nichts mit meinem ursprünglichen Text zu tun haben, denke ich doch sehr stark, dass es sich hier um den Herrn Hans-Jürgen Fischer handelt. Nur fürs Protokoll, soweit ich weiß, waren Sie in der Vergangenheit SPD-Abgeordneter im Heringer Stadtparlament und mit Sicherheit auch stark im Kontakt mit den derzeit Regierenden. Insofern stelle ich mir die Frage, warum Sie in Ihrem Beitrag auf etwaige Schulden anspielen. In allen Berichten ist nachzulesen, dass in den "Herrschaftszeiten" der SPD fast 30 Mio. € Schulden angesammelt wurden, die über Zuschüsse des Landes (Kanal) oder korrekte Entscheidungen zum Wohle der Bürger (Hallenbad) hätten vermieden werden können. Wenn nun ein Schwimmzentrum errichtet werden soll, so sehe ich dieses als eine Investition in die Zukunft an. Ohne ordentliche Infrastruktur können Sie heute wohl kaum mehr junge Familien in Heringen halten. Vielleicht darf ich anmerken, dass ich persönlich in Kassel arbeite und bei weiter absinkendem Angebot sicherlich auch kein Problem damit habe, meinen Wohnsitz zu verlegen. Ich denke dass jeder zahlende Bürger ein Gewinn für die Stadt ist! Nun frage ich mich noch, in welchem Glashaus ich sitzen soll?! Ich bin tatsächlich politisch interessiert, und zwar sehr! Allerdings habe ich bisher keine politische Position inne gehabt; meine Steine fliegen also soweit, bis sie hoffentlich die Verantwortlichen treffen! Als letzte persönliche Anmerkung sei mir erlaubt, dass ich seit langem Anhänger großer volkswirtschaftlich denkender Sozialdemokraten wie Helmut Schmidt, Hans-Jochen Vogel und Gerhard Schröder bin. Gerne wäre ich dies auch in Heringen geworden, allerdings haben mich hier Zustände wie im Kölner Klüngel davon abgehalten!
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Marschner aus Heringen schrieb am 20.12.2008 - 11:11:05 einen Kommentar zu obigem Eintrag:Erst mal möchte ich sagen das in den letzten Jahren einiges positives passiert ist in unserer kleinen Stadt. Allerdings konnte man vor der Ära Ries hier auch schon gut leben. Ich war auch Anfangs sehr beeindruckt. Rhetorisch 1a und man denkt sich wenn man ihn so auf Versammlungen reden hört, wow das hat Hand und Fuß !!!!!! Allerdings stellt man fest das man auch mal die andere Seite genau hören muss. Wenn man dann plötzlich näher mit Herrn Ries zu tun stellt man fest das vieles stimmt was im Umgang mit Bürgern, der Kirche und überhaupt das Auftreten in der Öffentlichkeit in der Zeitung geschrieben steht. Zitat aus einem Leserbrief im Express Waldhessen : „Das schlimmste scheint ja doch zu sein, das der Bürgermeister auch die Bürger in die Entscheidungsfindung bei Straßen,Plätzen, Gemeinschaftshäusern, anstehenden Investitionen Dritter und und und mit einbezieht. Hier müssen sehr wahrscheinlich einige Bürger aus Heringen laut lachen. Thema Hermann-Löns-Straße: Die Anwohner der Hermann-Löns-Straße haben bis heute noch keine genauen Informationen die Ihnen eigentlich auf einer Versammlung im Juni 2008 versprochen wurden. Wenn man nachfragt heißt es nur das es nicht stimme das es weitere Informationen in einer Versammlung geben soll. Komisch das das nur ca. 15 Anwohner der Straße in der Versammlung so mitgenommen haben und alle stinksauer sind. Des Weiteren bekommt man das Wort im Mund herumgedreht und es werden Dinge behauptet die nie nachgefragt oder über die gesprochen worden ist. Fragt man weiter nach wie sich die Kosten die man präsentiert bekommt zusammensetzen, wieder das gleiche Spiel, keine Information. Nur die Drohung, wir bekommen schon unser Geld zur Not halt über eine Klage. Das zum Thema sozialer Umgang mit den Bürgern von Heringen. Es geht nicht darum sich vor seinen Pflichten als Hauseigentümer zu drücken. Allerdings sollte doch jeder Hausbesitzer wenn er höflich nachfragt auch genaue und richtige Informationen bekommen und sich nicht über das Ohr hauen lassen. Im oberen Kommentar steht der Satz: Was ist an einer Regelung unsozial, die je nach Grundstücksgröße einer Straße die Anliegerbeiträge errechnet. Nichts ist daran unsozial, allerdings sollte einem schon offen gelegt werden wie sich die Summe die man präsentiert bekommt errechnet. Wenn man in der letzten Stadtverordnetenversammlung war und die Stimmung aus dem Publikum mitbekommen haben hat man schon ganz deutlich gemerkt wie so mancher Bürger denkt. Wenn man sich dann noch mit einigen unterhält bestätigt sich die Reaktion. Sehr wahrscheinlich kommt jetzt wieder ein Antwort das uns nie weitere Informationen versprochen worden sind und das üblich blablabla. Man muss sich nicht alles gefallen lassen, auch nicht von einem Bürgermeister !!!!
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Kommentar:
Kommentar zu diesem Gästebucheintrag von Bürgermeister Hans Ries. Sehr geehrter Herr Marschner, Sie haben alle Informationen erhalten, die wir selbst auch haben. In einer Anliegerversammlung wurde umfassend die Planung und die voraussichtlichen Kosten vorgestellt. Es gibt eine Asphaltdecke und einen einseitigen Bürgersteig. Der Magistrat hat sich ebenfalls mit dem Fall beschäftigt und war ratlos, welche weiteren Informationen noch fehlen könnten. Mit freundlichen Grüßen Hans Ries Bürgermeister

Fischer aus Heringen schrieb am 26.12.2008 - 00:12:51 einen Kommentar zu obigem Eintrag:Richtig Herr Berger, da kann man sich nur aufregen. Dann sollen auch noch unnötigerweise bei dieser Situation Gemeinschaftshäuser gebaut werden. Bgm Ries wollte die alten Gemeinschaftshäuser schon loswerden. Was für eine Wendehalspolitik? Wenn jetzt in Leimbach, dann haben auch Bengendorf und der Fülleröder Hof genauso ein Anrecht auf neue Dorfgemeinschafthäuser! Sie schreiben mir aus dem Herzen: “Eigentum verpflichtet“! Dann sollte K&S sich auch danach richten! Denn in Roßleben hat das Konsortium „Florett“ Abwasserfrei und Aufhaldungsfrei sich um die Kali-Abbaurechte beworben. Ein paar Meter weiter in Reinsdorf bietet nun K&S ähnliches an. Warum nicht im Werratal? Reicht hier einfach nur die Arbeitsplatzkeule? Frei-und Hallenbad, können wir uns das bei dieser Wirtschaftslage überhaupt leisten? Jeder Normaldenker sieht erst mal zu, das die Schulden verschwinden und vertagt das nicht auf die Urenkel oder? Und was die Versäumnisse der Vergangenheit angeht, waren auch die heute in der WGH tätigen Mitglieder (früher bei den anderen Parteien) genauso wie Herr Ries mit an der Untätigkeit beteiligt? Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen oder?
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Irene Schmidt aus Heringen schrieb am 19.11.2008 - 23:11:12:

Dauerkonflikt Stadtverordnet gegen Bürgermeister Ries Die Stadtverordneten (SPD u. CDU) vergessen anscheinend, dass die Mehrheit der Bürger/innen von Heringen Herrn Ries zum Bürgermeister gewählt haben. Leider aber auch sie! Sie wurden gewählt, damit sie das Beste für die Stadt und ihre Bürger/innen mittragen sollten. Das, was aber in Heringen passiert, hat nichts mehr damit zu tun, was die Bürger/innen von ihnen erwartet haben. Wenn heute Versäumnisse der Vorgänger des Herrn Bürgermeister Ries aufgedeckt werden, dann kann ich verstehen, dass das einigen der Stadtverordneten nicht gefällt, denn sie waren damals schon im Stadtparlament und müssten ihre Fehler eingestehen. Wenn die Stadtverordneten nicht mit Herrn Ries arbeiten wollen, rate ich den Damen und Herren abzuwarten bis zur nächsten Wahl, dann sollten sie sich nicht mehr zur Wahl stellen, denn Herr Ries wird bestimmt wieder gewählt. Ich fühle mich von Herrn Ries weder beleidigt noch irgendwie angegriffen und ich habe noch keinen anderen Heringer Bürger getroffen der etwas anderes sagen würde.

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Sandra Schefers aus Witten schrieb am 04.11.2008 - 20:08:46:

Liebe Heringer, im Rahmen meiner Ahnenforschung bin ich auf Heringen gekommen. Der Vater meiner Oma ist in Heringen an der Werra geboren. Seine Eltern sind gebürtige Heringer. Ich würde mich freuen, Informationen über die Familien Thornagel und Eitzeroth zu bekommen. Meine Ur-Ur-Großeltern waren: Georg Thornagel, 10.02.1851 - 27.04.1899 verheiratet mit Gertrude Eitzeroth 22.07.1853 - 15.09.1926. Diese beiden hatten mindestens 2 Kinder: Friedrich-Adam Thornagel 27.08.1881 - 16.02.1956 und eine Tochter Luise Thornagel. Ich würde mich freuen weitere Ahnen und Nachkommen zu finden. Viele liebe Grüße aus Witten, Sandra Schefers

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Melanie Schum aus Springe (früher auch Heringen) schrieb am 01.10.2008 - 12:12:38:

Hallo Liebe Heringer und Heringerinnen.... Zunächst mal muss ich sagen, dass mir die Homepage unsere Stadt sehr gut gefällt und ich freue mich,dass man hier auch mal Lob oder Kritik loswerden kann. Man muss endlich mal lobend erwähnen, dass seit dem unser Bürgermeister Hans Ries im Rathaus sitzt, in Heringen endlich mal was passiert und die ganzen Schweinereien aufgedeckt werden, die jahrelang gemacht und unter den Teppich der SPD gekehrt wurden. Ich finde die Arbeit, die Herr Ries macht super und ich möchte weiss Gott nicht mit ihm tauschen... wenn man sich überlegt, dass er von allen Seiten Knüppel zwischen die Beine geschmissen bekommt, nur weil er kein Parteibuch der SPD oder der CDU besitzt!! Wenn Herr Ries eines der Beiden hätte, dann wär er ein Top-Mann und man würde endlich mal seine Arbeit würdigen. Auch wenn unser Bürgermeister manchmal den großen Hammer rausholt, um sich durchzusetzen und damit einigen Leuten gehörig auf die Füße tritt.... Aber das geht bei den Holzköpfen , mit denen er tagtäglich zu tun hat, offensichtlich nicht anders!! Und wenn dann noch sehe, wie er öffentlich angegriffen und an den Pranger gestellt wird, siehe die Hetzveranstaltung heute Abend, muss ich sagen, dass ich das ziemlich armseelig finde. Herr Ries wird wohl einigen Herrschaften zu unbequem und man hat wohl Angst, dass er noch mehr Mauscheleien aufdeckt..... Auch wie Herr Ries sich für die sozialen Belange seiner Bürger einsetzt und so manchen schlafenden Amtschimmel in den Hintern tritt, finde ich richtig super... Da muss ich doch mal sagen: " Weiter so !! " Klar macht nicht jeder alles richtig. Ich weiss noch nicht mal, ob das richtig war, sich hier zu Wort zu melden... Ich freue mich jetzt schon auf die bitterbösen Emails der Ries-Gegner... Aber man muss sich auch mal dazu äußern und nicht immer nur den Kopf in den Sand stecken und so tun, als wenn einen das nichts angeht... Schließlich sind wir doch alle Heringer Bürger...... So verbleibe ich mit freundlichen Grüßen, vor allem an Alle, die mich kennen und jetzt hoffentlich auch noch mögen.... Melanie Schum

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Stocklausen Robert aus Luxemburg schrieb am 25.08.2008 - 17:05:40:

Hallo Heringen.

Zum 11 mal jährt es sich am 31. August, wo wir wieder an der Wanderwoche teilnehmen werden. Es freut uns sehr, wieder viele bekannte Gesichter zu sehen, und viel positives mit nach Hause zu nehmen. Es ist sehr schön wieder bei Freunden zu sein. Fast unser zweites zuhause. Gruss.

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