EAM STELLT AUF ERDKABEL UM


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1.Oktober 2018

 

EAM stellt auf Erdkabel um
Regionaler Energieversorger investiert in die Versorgungssicherheit.

HERINGEN (Werra). Die EnergieNetz Mitte, einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der EAM, ersetzt zwischen Kleinsee und Bodesruh rund 3.200 Meter der 20kV-Mittelspannungs-Freileitung durch ein 4.000 Meter langes 20kV-Erdkabel. In diesem Zusammenhang wird auch die vorhandene Gittermaststation gegen eine moderne kompakte Kleinstation ausgetauscht. Da die Verlegung des neuen Mittelspannungskabels durch ein Trinkwasserschutzgebiet führt, gilt es entsprechende Auflagen zu berücksichtigen. Rund 450.000 Euro investiert der regionale Energieversorger in die Verkabelung.

Für den sicheren Betrieb des jetzt zur Verkabelung anstehenden Freileitungsabschnitts waren in der Vergangenheit aufwändige Ausästungsarbeiten notwendig. Durch die Investition in die Erdverkabelung wird erheblich dazu beigetragen, die Versorgungssicherheit in der Region zu erhöhen, da Erdkabel deutlich weniger störungsanfällig sind - beispielsweise durch Witterungseinflüsse. Zudem wird auch das Landschaftsbild in diesem Gebiet deutlich verbessert.

Die Arbeiten starten Anfang Oktober und werden voraussichtlich Anfang Dezember fertiggestellt. In dieser Zeit wird es teilweise zu Sperrungen und Behinderungen auf den Waldwegen sowie den betroffenen Landstraßen L3251 und L3306 kommen. Die EAM hat für die Tiefbauarbeiten die regionalen Firmen Räuber aus Bad Hersfeld sowie die Firma Schulze aus Herleshausen beauftragt.

Hintergrund: Erdkabel erhöhen die Versorgungssicherheit

Die Erdverkabelung von Stromleitungen im Mittelspannungs- und Ortsnetzbereich hat grundsätzliche Vorteile hinsichtlich der Versorgungssicherheit. Denn Schäden durch Witterungseinflüsse, insbesondere durch Sturm und Gewitter, kommen im Kabelnetz wesentlich seltener vor. Die EAM-Gruppe setzt bei einer Erneuerung von Freileitungen vorrangig Erdkabel ein.