Kalistadt reduziert Schulden deutlich
Generationengerechte Finanzpolitik: Kalistadt reduziert Schulden deutlich und gibt „rote Laterne“ in Hessen ab
Heringen. Die Schuldenlast der Kalistadt Heringen ist in den vergangenen zehn Jahren um rund 38 Millionen Euro gesunken. Damit verringerte sich auch die Pro-Kopf-Verschuldung um etwa 6.000 Euro. Die seit 2016 konsequent verfolgte Haushaltskonsolidierung führt neben einer spürbar gesunkenen Zinslast zu einer nachhaltigen Entlastung der Bürgerinnen und Bürger sowie künftiger Generationen.
Symbolisch steht für diesen Kurswechsel, dass Heringen längst nicht als höchst verschuldete Kommune Hessens gilt. Mit einer Pro-Kopf-Verschuldung von rund 11.000 Euro (Stand: 31.12.2024, Hessisches Statistisches Landesamt) liegt die Stadt inzwischen deutlich hinter den Spitzenreitern wie Darmstadt, Grebenstein oder Frankfurt. Ein Befund, der noch vor wenigen Jahren kaum vorstellbar gewesen wäre.
Bürgermeister Daniel Iliev spricht von einem wichtigen Meilenstein, sieht jedoch keinen Anlass, sich auf den Erfolgen auszuruhen: „In den vergangenen zehn Jahren haben wir unsere strukturellen Defizite konsequent abgebaut, in erheblichem Umfang Schulden reduziert und gleichzeitig massiv in unsere Infrastruktur investiert. Angesichts der bekannten finanziellen Herausforderungen hessischer Kommunen bleibt dies weiterhin ein großer Kraftakt. Dass wir unsere Gesamtverschuldung von rund 110 Millionen Euro auf etwa 72 Millionen Euro senken konnten, ist – gerade in Zeiten von Sondervermögen und Investitionsprogrammen – ein starkes Signal an die kommenden Generationen. Die Stadt Heringen (Werra) handelt verantwortungsvoll und zukunftsorientiert.“
In den vergangenen Jahren hat Heringen zugleich wichtige Impulse für die regionale Wertschöpfung gesetzt. Zu den größten Investitionen zählten Straßen, Wasser- und Abwasserleitungen, Kläranlagen, Sportstätten, Bürgerhäuser und Friedhöfe. „Neben der gezielten Weiterentwicklung unserer Infrastruktur konnten wir die Gebühren stabil halten und sogar die Krippen- und Kita-Gebühren vollständig abschaffen“, betont Iliev. „Das zeigt: Konsolidierung und Investition schließen sich nicht aus – sie gehören zusammen.“
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Bürgermeister
Daniel Iliev
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