War das Sportgelände in der Kernstadt früher nicht umzäunt?


Seit der Eröffnung des sanierten Sportgeländes in der Kernstadt hält sich ein Gerücht hartnäckig. Wie es entstanden ist, lässt sich heute nicht mehr nachvollziehen. Es geht um die Umzäunung des Sportgeländes zwischen dem Alten Gänsweht und der Apothekerstraße.

Um mit diesem Missverständnis aufzuräumen: Der heutige Stabmattenzaun ist tatsächlich neu. Die Behauptung, das Sportgelände sei vor der Sanierung jedoch überhaupt nicht eingezäunt gewesen, trifft allerdings nicht zu. Wie auf dem Beispielbild am Haupteingang unschwer zu erkennen ist, befand sich bereits vor der Sanierung ein Zaun rund um das Gelände.

Dabei handelte es sich um einen Maschendrahtzaun, der jedoch immer wieder Ziel von Vandalismus wurde – also genau der Art von Beschädigungen, vor denen er das Gelände eigentlich schützen sollte. So wurde der Zaun mehrfach aufgeschnitten. Darüber hinaus kam es immer wieder zu unerlaubten Fahrten auf der Laufbahn: Es wurden Wettrennen mit Mopeds und sogar mit einem Auto veranstaltet. Nun könnte man einwenden, dass eine Laufbahn schließlich für Wettrennen gedacht ist – allerdings für solche zu Fuß.

Ein Zaun – und insbesondere ein stabiler – dient daher vor allem dem Schutz der Sportanlage. Diese Schutzfunktion sollte bereits der frühere Zaun erfüllen, was er irgendwann nicht mehr tat; der neue Stabmattenzaun setzt sie lediglich deutlich robuster fort.

 

  
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